Aikido im Überblick

Aikido. Kunst der Ausgleichs für eine moderne Welt.

Aikido ist eine moderne und zeitgemäße "Kunst des Ausgleichs", deren Wurzeln in den Traditionen der asiatischen Kampf- und Kriegskünste liegen. Vom Japaner Morihei Ueshiba Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts als Schulungssystem für eine harmonischere Welt erdacht, entwickelte sich Aikido vom Nachfolger der äußeren Kampfkünste zu einer inneren Synthese geistiger Ausgeglichenheit und körperlicher Harmonie, deren erklärtes Ziel die Kanalisierung jeglicher Form von Gewalt ist, um der Menschheit den Pfad einer friedvollen Koexistenz zu erschließen. Am Ende dieser Entwicklung steht das Ideal einer harmonischen Welt, deren Bewohner das Joch von Egoismus, Konkurrenz und allgegenwärtiger Gewalt durch die Schulung des Geistes und die körperliche Praxis des harmonischen „Aiki-Weges“ überwinden können.

Aikido. Harmonie von Körper und Geist.

Der Fokus der Aikido-Praxis liegt in der Harmonisierung der Beziehung von Körper und Geist. Die Übungsformen des Aikido sind vielfältig. Sie sollen sowohl den Körper widerstandsfähig und flexibel machen, als auch den Geist beruhigen und fokusieren. Dies wird durch Übungen erreicht, die auf die Traditionen des Jahrtausende alten indischen Yoga (Körperarbeit und Energiefluss), des japanischen Qigong (Atmung und Motorik) und des chinesischen Wǔshù (Disziplin und Form) zurückzuführen sind. Die Bewegungsabläufe oder Formen des Aikido (jap. Kata) sind den Strukturen des traditionellen japanischen Kampfsystems (jap. Bujutsu), entnommen und beruhen hauptsächlich auf Übungen des Schwertkampfes (jap. Kenjutsu), des Stockkampfes (jap. Jojutsu), des Messerkampfes (jap. Tantojutsu) und der waffenlosen Kampfformen (jap. Taijutsu) der Schule des Aikijujutsu Daito Ryu. Sie wurden vom Begründer des Aikido, Morihei Ueshiba, in jahrzehntelanger Arbeit an die Anforderungen unserer modernen Zeit angepasst, sodass Aikido statt als eine weitere Kampfkunst, als eine zeitgemäße "Kunst des Ausgleichs und des Gleichgewichts" bezeichnet werden kann.

Aikido. Kein Kampf und kein Sport.

Aikido ist weder ein Kampfsport, noch wird ihm der Begriff der Kampfkunst wirklich gerecht. Am ehesten könnte man es als eine Form von "Kommunikation in Bewegung" oder auch als "Meditation in Bewegung" bezeichnen. Sportlichen Wettkampf, mit den Figuren eines Siegers und eines Besiegten, sucht man im Aikido vergebens. Auch ist im Aikido nicht mehr von einem Gegner die Rede, mit dem gekämpft wird, sondern es werden die "Formen des Weges" friedlich und partnerschaftlich miteinander geübt.

Aikido. Werkzeug des Lebens.

Ziel des Aikido-Schulungssystems ist die Disziplinierung des eigenen Geistes, um in Grenzsituationen des täglichen Lebens handlungsfähig zu bleiben. Aikido erschließt den Übenden also Kernkompetenzen zwischenmenschlicher Kommunikation, und vermittelt grundlegende Werkzeuge für ein ausgeglichenes und harmonisches Leben in friedlicher Koexistenz.

Aikido. Modernes Budo mit Tradition.

Aikido ist die jüngste der japanischen Budo-Disziplinen, der Künste der Friedenserhaltung oder der Wege der Konfliktbewältigung. Es stellt die höchste und abstrakteste Form der "Techniken des Ausgleichs" dar und repräsentiert somit die Essenz menschlichen Strebens um eine harmonischere Welt.

Es ist nicht zu bestreiten, dass Aikido einen überaus wichtigen und intelligenten Beitrag zur menschlichen Kommunikation leistet, und, als "moderne Synthese der innenren Kampfkünste", eine einzigartige und verantwortungsvolle Vorbildfunktion im Bereich zwischenmenschlichen Verhaltens einnimmt. Die Verbindung gerichteter geistiger Aufmerksamkeit mit einer körperlich anspruchsvollen Schulung machen aus Aikido ein hervorragendes Medium für die Gestaltung und Vermittlung der globalen Verhaltensregeln von morgen, so dass es gerechtfertigt ist zu behaupten, dass wenn alle Menschen in der Welt Aikido praktizieren würden, es in der Welt weniger Haß und Gewalt und mehr Gleichgewicht und Harmonie gäbe.

Aikido. Kompass zum Frieden.

Aikido steht stellvertretend für das innere Ringen des Menschen nach dem Verständnis seiner Selbst und der Suche nach den wahren Gründen seiner Handlungen, um so den rastlosen, immer zweifelnden, unruhigen und unzufriedenen Geist zu beruhigen. Durch die Praxis des Aikido sucht der Mensch die Handlungen seines Körpers mit den Gedanken und Gefühlen seines Geistes in Übereinstimmung zu bringen, um sich auf diese Weise selbst besser zu verstehen und um sich im Leben und in der Welt zu verorten.

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